08.03.2023
Wie Weihnachten für Grosse
Anfang Jahr haben die Bereuter Baugrubentechnik AG (BGT) einen neuen 35-Tonnen-Bagger und der Bereuter-Werkhof einen neuen, 5-achsigen Kranwagen in Betrieb genommen.
«Nein, Neuanschaffungen wie diese werden nie Normalität», betont Adrian Thomann, CEO der Bereuter-Gruppe. Natürlich seien Ersatzbeschaffungen immer wieder nötig. Schliesslich verfolge das Unternehmen die Strategie, einen modernen und nachhaltigen Maschinenpark auf der Höhe der Zeit zu betreiben. «Trotzdem bedeutet jede Beschaffung für mich auch eine Bestätigung, dass wir gut gearbeitet haben, dass eine Vorgängermaschine erfolgreich ausgelastet und abgeschrieben werden konnte – und wir nun auf den Markt dürfen, um dort «bitzli go chrömle», sagt er und lacht. Kurzum: Es sei ein bisschen wie Weihnachten für Grosse. Ausgeliefert wurden die neusten Gross-Pakete ein paar Tage nach Weihnachten. In der ersten Arbeitswoche im Januar bewegte BGT-Maschinist Luis Alexandre den neuen 35-Tonnen-Raupenbagger CAT 336 in schickem Grau erstmals vom Schlepper auf einen Bauplatz, rastete den Löffel ein und machte sich ans Werk. Wenige Tage später stand ein nigelnagelneuer 5-achsiger Kranwagen erstmals in der Bereuter-Werkstatt – und Chauffeur Samy, Werkstattleiter Mani Kreuzer und weitere Bereuter-Kollegen strahlten davor um die Wette. Der Scania R500 mit Palfinger-Kran steht seither im Dienst des Werkhof-Teams, das mit der neuen Errungenschaft die Bereuter-Baustellen in der Region noch effizienter mit Ausstattung und Material beliefern kann.
Gesamtpaket gewinnt
Ersatzbeschaffungen von Maschinen sind aufwendige Prozesse. «Um unsere Bedürfnisse und Anforderungen möglichst klar und praxisbezogen abbilden zu können, stellen wir jeweils Teams zusammen, in denen der Inhaber, die Geschäftsführung, der Werkstattleiter sowie auch der Maschinist mitredet, der das neue Produkt künftig bewegen wird», erklärt Thomann. Sind die Anforderungen definiert, werden zwei, drei bewährte Hersteller/Händler eingeladen, um Offerten einzureichen. Diese werden vom Beschaffungsteam in allen Details geprüft, hinterfragt und bewertet, bis schliesslich ein breit abgestützter Beschaffungsentscheid auf dem Tisch liegt. «Das Rennen macht das beste Gesamtpaket aus ökonomischen, ökologischen und technischen Faktoren.» Rollt dann die Maschine effektiv auf den Werkhof, stehen zunächst einmal nicht Zahlen und Daten, sondern grosse Gefühle im Vordergrund. Ich wünsche den Maschinisten und allen Beteiligten, dass ihre Augen noch lange so weiterleuchten, wie sie es jeweils beim ersten Bestaunen der neuen Maschinen tun», sagt CEO Thomann.
